In einer zunehmend vernetzten und digitalen Welt ist Data Governance zu einem entscheidenden Thema für Unternehmen geworden. Viele Firmen tun sich jedoch schwer, eine robuste und effektive Data Governance zu implementieren. Oftmals als Schwachstelle betrachtet, hat Data Governance erhebliche Auswirkungen auf Leistung, Sicherheit und Innovationsfähigkeit von Organisationen. Kurz gesagt: Sie bleibt eine große Herausforderung, der sich Unternehmen dringend stellen müssen.
DATENKOMPLEXITÄT UND -UMFELD: EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG!
Mit dem Aufkommen von Big Data und der zunehmenden Komplexität von Informationssystemen sehen sich Unternehmen mit einer Datenflut aus vielfältigen internen und externen Quellen konfrontiert.
Diese Daten sind oft unstrukturiert und können enorme Mengen umfassen, was ihre Verwaltung und Organisation komplex macht. Data Governance beinhaltet die Definition von Regeln, Richtlinien und Prozessen, um Datenintegrität, -qualität und -vertraulichkeit zu gewährleisten.
Die Nachverfolgung und Kontrolle dieser Daten gestaltet sich jedoch mit zunehmender Datenmenge oft schwierig, was Data Governance zu einer Herausforderung, wenn nicht gar unmöglich macht. Dies ist eine bedeutende Herausforderung, der sich viele Organisationen stellen müssen.
Sensibilisierung für die Datenkultur: ein weiteres Hindernis, das es zu überwinden gilt
In vielen Organisationen wird Data Governance eher als administrative und technische Aufgabe denn als gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten, insbesondere der Geschäftsbereiche, wahrgenommen.
Mitarbeiter sind sich möglicherweise nicht der Bedeutung von Daten für ihre tägliche Arbeit bewusst, was zu fahrlässigen Praktiken wie der unbefugten Weitergabe sensibler Informationen oder dem Datenmissbrauch führen kann.
Um Data Governance zu stärken, ist es unerlässlich, eine Datenkultur innerhalb der Organisation zu etablieren, die die Bedeutung von Data Governance und die Verantwortung aller Mitarbeiter für deren Umsetzung hervorhebt.
DIE HERAUSFORDERUNGEN DER EINHALTUNG VON VORSCHRIFTEN: EINE UNVERBINDLICHE PFLICHT, DIE ERFOLGREICH ERFÜLLT WERDEN MUSS
Daten-Governance ist eng mit der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen verknüpft, insbesondere mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in ganz Europa.
Unternehmen müssen daher strenge Regeln hinsichtlich der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten einhalten. Die Einhaltung dieser Vorschriften stellt jedoch oft eine erhebliche Herausforderung für Organisationen dar. Unternehmen müssen in geeignete Systeme und Prozesse investieren, um die Konformität zu gewährleisten. Dies erfordert Zeit, Ressourcen und spezialisiertes Fachwissen.
Dieses Problem zu ignorieren ist keine empfehlenswerte Option, da die Folgen der Nichteinhaltung kostspielig sein können – sowohl in Form von Geldstrafen als auch von Reputationsschäden.
DATENSICHERHEIT: EIN WICHTIGES UND STÄNDIGES ANLIEGEN
Eine gute Daten-Governance ist unerlässlich für die Datensicherheit. Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen nehmen immer mehr zu und gefährden die Vertraulichkeit sensibler Informationen sowie den Ruf von Unternehmen.
Mangelhafte Daten-Governance kann solche Angriffe begünstigen, indem sie angemessene Sicherheitsmaßnahmen wie Datenverschlüsselung, Zugriffsmanagement und Backup-Strategien vernachlässigt.
Daher muss die Daten-Governance einen proaktiven Sicherheitsansatz verfolgen und robuste Richtlinien, strenge Zugriffskontrollen sowie kontinuierliche Schulungen zur Sensibilisierung für Datensicherheit implementieren.
Die Daten-Governance bleibt (immer noch) das schwächste Glied in Organisationen.
Die Herausforderungen durch Datenkomplexität, unzureichendes Bewusstsein für Datenkultur, regulatorische Vorgaben und Datensicherheit unterstreichen die Bedeutung einer raschen Implementierung einer robusten und effektiven Daten-Governance.
Unternehmen müssen in die notwendigen personellen und technologischen Ressourcen investieren, um diese Herausforderungen zu meistern und den Schutz, die Integrität und den Wert ihrer Daten zu gewährleisten.
Durch die Stärkung der Daten-Governance sind Organisationen besser gerüstet, die Datenrevolution zu nutzen und ihre digitale Transformation zu beschleunigen – ein grundlegender Wandel, den sie nicht ignorieren können.
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